When in Rome

Ich kann mit ein klein wenig stolz sagen, dass ich die Hauptstädte und Must See’s in Europa fast durch habe. Von London über Paris, Wien, Amsterdam, Berlin, Prag u.v.m hat mich aber keine so sehr verzaubert wie Rom. Wenn ich an meine Wochenendtrip im April zurückdenke ist das was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist: Rom ich komme irgendwann wieder zurück zu dir.

Dieser Beitrag soll eine kleine Hommage an meine liebste Stadt Europas sein…

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Eigentlich wollte ich schon viel früher „die ewige Stadt“ besuchen, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen oder hat nicht gepasst. Diesmal war es aber anders. Mein Freund der genau wusste wie versessen ich war Rom zu bereisen plante spontan seinen Urlaub ein und schenkte mir die Reise zu unserem 2. Jahrestag. So waren die Tickets für April gebucht und mein Ziel Rom zu erkunden ein kleines Stückchen näher.

Nachdem das Ticket gebucht war, ging es an die eigentliche Planung. An dieser Stelle muss ich gestehen, bin ich ein kleiner Kontrollfreak. Ich plane alles bis ins letzte Detail und bis auf die letzte freie Minute (mein Freund wird mich an diesem Wochenende ein paar Mal hassen). Ich hatte schon genau im Kopf, was ich sehen wollte und in der Bücherreih leihte ich mir sogar gefühlt 20 Reiseführer aus. Das Hotel „Flavio“ habe ich über eine Internetseite gefunden.

Für mich stand von Anfang an fest: Ich will dem Vatikan einen ganzen Tag widmen, das Kolosseum und Forum Romanum sehen, Pantheon und Palatin besichtigen, eine Münze in die Fontana die Trevi werfen und die Spanische Treppe „besteigen“.Gut essen und meine eigene kleine Illuminati Tour (Ja ich bin ein riesen Fan von Dan Brown und seinen Büchern/Filmen) machen. Und das bitte ohne viel anstehen (Was in Rom beinahe unmöglich ist) IMG_1220

In vielen Reiseberichten habe ich gelesen, dass es in Rom keine Saison gibt. Rom ist immer voll Rom wird immer besucht und in Rom steht man an den großen Monumenten immer an. Um diesen Fakt entgegen zu wirken, habe ich bereits vorab vieles online gebucht. Die Besichtigung vom Vatikan der Sixtinischen Kapelle und Vatikanischen Museen  wollte ich ohnehin mit einem „Experten angehen“. Dazu aber in einem anderen Beitrag mehr. Außerdem haben wir uns direkt den „Roma Pass“ gekauft, den ich jedem wärmstens ans Herz legen kann, wenn man vieles sehen möchte. Der Roma Pass beinhaltet neben dem Fahrticket für die öffentlichen Verkehrsmittel zwei mal freien Eintritt in die ersten beiden Besichtigungen und danach ordentliche Rabatte bei allen weiteren Buchungen.

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Und dann war es schon so weit: es ging los. Unser Flugzeug startete von Köln und „Mamma Roma“ wie die Römer Ihre Stadt liebevoll nennen, erwartete uns mit 27 Grad und Sonnenschein (wohlgemerkt im April). Ich war von Anfang an Begeistert. Man spürt überall die tausend Jahre alte Geschichte dieser Stadt. Jedes Bauwerk jede Ecke ist eine Sehenswürdigkeit und die Römer sind das entspannteste Volk der Welt habe ich das Gefühl. Oft ließen wir uns einfach treiben, erkundeten die kleinsten Gassen, aßen an einem der vielen Piazzas oder gönnten uns ein Eis was wirklich das beste war, was ich je gegessen habe!

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Rom hat meine Erwartungen nicht  erfüllt sondern übertroffen.  Es war Liebe auf den ersten Blick und ich kann gar nicht sagen, was mir am besten gefallen hat.

Ein Vorteil Roms ist, dass vieles zu Fuß erkundet werden kann. Von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten sind es meist nur ein paar Fußmärsche und dann entdeckt man etwas was man gar nicht erwarten würde. So nun höre ich aber auf zu Schwärmen sondern lasse die Bilder sprechen.  Auf die einzelnen Tage werde ich an anderer Stelle näher eingehen, dass würde den Rahmen sonst sprengen.

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